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FAQ

Was macht ein Steuerberater?

Wie die Berufsbezeichnung bereits verrät, befasst sich der Steuerberater mit sämtlichen Themen, die Steuerberatung betreffend. Dazu gehören die Erstellung von Steuererklärungen und Jahresabschlüssen, Führung der Buchhaltung und Lohnbuchhaltung, Vertretung vor Abgabebehörden und sonstige Beratungs- und Vertretungsleistungen.

Wie viel kostet ein Steuerberater?

Die Steuerberatungsgebühren sind in der Steuerberatergebühren­vergütungsverordnung (StBVV) geregelt.

Wie oft sollten Sie zum Steuerberater gehen?

Die Steuererklärung und der Jahresabschluss müssen einmal jährlich angefertigt werden. Aufgaben wie die Buchhaltung erfolgen kontinuierlich.

Wann brauchen Sie einen Steuerberater?

An eine Steuerkanzlei sollten Sie sich für die oben genannten Leistungen wenden, ganz gleich, ob Sie als Privatperson oder Gewerbetreibende oder Gewerbetreibender Unterstützung brauchen.

Welche Unterlagen müssen Sie für die Steuererklärung mitbringen?

Für die Erstellung der Steuererklärung benötigen wir die aktuelle Lohnsteuerbescheinigung, den letzten Steuerbescheid, die Steueridentifikationsnummer, den Personalausweis und eventuell Kontoauszüge.

Wie ist die Steuererklärung abzugeben?

Die Abgabe der Erklärung muss beim zuständigen Finanzamt erfolgen. Dies kann auf persönlichem Wege, postalisch oder elektronisch geschehen. Wenn Sie einen Steuerberater beauftragen, kümmert er sich um die Abgabe an das Finanzamt.

Was ist bei der Steuererklärung absetzbar?

Es ist möglich, einige Kosten wie Pendlerpauschale, Homeoffice-Pauschale, Handwerkerkosten, Spenden, private Altersvorsorge, Kosten für die Kinderbetreuung und Werbungskosten abzusetzen. 

Welche Unterlagen brauchen Sie für die Steuererklärung?

Um die Steuererklärung einzureichen, benötigen Sie bestimmte Unterlagen, darunter allgemeine Angaben, Informationen zu Einkommen, Werbungskosten, Kinderbetreuungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen.

Was kostet die Steuererklärung beim Steuerberater?

Die Kosten werden anhand der Steuerberatervergütungsverordnung bestimmt. Diese definiert einen Rahmen für das Honorar. Um genaue Gebühren zu berechnen, greift man auf die Zehnten zurück. Diese sind entweder zehn Prozent der Gesamtsumme oder ein Zehntel der Höchstgebühr.

Wer muss eine Steuererklärung abgeben?

Als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer müssen Sie unter bestimmten Umständen Ihre Steuererklärung abgeben, wie etwa bei Lohnsteuerfreibeträgen, Einkünften, Lohnersatzleistungen, Einzelveranlagung bei Ehe- oder Lebenspartnern, Freibeträgen für Kinder, Steuerklassen bei Ehe- oder Lebenspartnern, Scheidung und Wiederheirat, Arbeitgeberwechsel beziehungsweise Eintrag S in der Lohnsteuerbescheinigung, Abfindung, Kapitalerträgen und Verlustvortrag. Bitte beachten Sie, dass das Finanzamt Sie auch zur Abgabe einer Steuererklärung auffordern kann, sollten die oben genannten Situationen nicht auf Sie zutreffen.

Bis wann muss Steuererklärung abgegeben werden?

Die Steuererklärung muss bis spätestens 31. Juli des darauf folgenden Jahres beim Finanzamt eingereicht werden. Wurde sie von einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein erstellt, verlängert sich der Zeitraum bis zum Februar des übernächsten Jahres.

Was kostet eine erstmalige Steuerberatung?

Die Kosten für die Erstberatung bei einem Steuerberater dürfen maximal 190 Euro betragen.

Welche Leistungen umfasst die Steuerberatung?

Neben der Erstellung von Steuererklärungen und Jahresabschlüssen gehören zahlreiche weitere Aufgaben wie die Buchhaltung, Wirtschaftsberatung, Existenzgründungsberatung, Vermögensberatung und Unternehmensnachfolge zum Zuständigkeitsbereich des Steuerberaters.

Wer kann einen Steuerberater konsultieren?

Als Steuerberater sind wir sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen, Gastronominnen und Gastronomen, Ärztinnen und Ärzte, Landwirtinnen und Landwirte, Freiberuflerinnen und Freiberufler, Vereine, Künstlerinnen und Künstler, Onlinehändlerinnen und Onlinehändler sowie Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer tätig.

Wie lange soll die Buchhaltung aufbewahrt werden?

Die Unterlagen der Buchhaltung sind zehn Jahre lang aufzubewahren.

Was bedeutet Soll und Haben in der Buchhaltung?

Bei der doppelten Buchführung erfolgen die Aufzeichnungen von Geschäftsvorfällen in Konten, die aus zwei Seiten bestehen: Soll (links) und Haben (rechts). Jeder Geschäftsvorfall wird in einem Buchungssatz ausgedrückt, der zwei Buchungskonten anspricht. Die doppelte Buchführung macht eine Unterscheidung zwischen Bestandskonten und Erfolgskonten. Bestandskonten dokumentieren Vermögensbestandteile und Schulden, während Erfolgskonten den Aufwand und Ertrag über einen bestimmten Zeitraum zusammenfassen.

Was ist doppelte Buchhaltung?

Bei der doppelten Buchhaltung werden alle Geschäftsvorgänge eines Unternehmens in zwei Konten aufgezeichnet. Am Ende des Jahres werden die Kontenbewegungen in einem Jahresabschluss zusammengefasst, der eine Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung zur Abgabe an das Finanzamt enthält.

Was ist vorbereitende Buchhaltung?

Bei der Vorbereitung der Buchhaltung werden alle notwendigen Belege in chronologischer Reihenfolge für die weitere Bearbeitung durch den Steuerberater zusammengestellt.

Ab wann besteht Buchführungspflicht?

Zur Buchführung verpflichtet sind Unternehmen, die innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren mehr als 600.000 Euro Umsatz oder über 60.000 Euro Jahresüberschuss verzeichnen.

Was bedeuten die Begriffe Kreditoren und Debitoren?

Kreditoren sind Lieferanten, ihre Leistungen werden erst nach der Lieferung bezahlt. Debitoren hingegen sind Schuldner beziehungsweise Kunden, die ihre Rechnung noch begleichen müssen.

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